1. Das Prädikat:

Der DGB-Index Gute Arbeit erreicht im Jahre 2008 einen Wert von 59 Punkten und bleibt damit um 21 Punkte hinter den Anforderungen an Gute Arbeit zurück.


2. Das Ergebnis in Prozentangaben:

Die Arbeitswelt der abhängig Beschäftigten in Deutschland ist durch große Unterschiede gekennzeichnet: 13 Prozent der Beschäftigten haben Gute Arbeit, 32 Prozent Schlechte Arbeit, 55 Prozent Mittelmäßige Arbeit.


3. Das Ergebnis nach Arbeitsdimensionen und -qualitätsstufen:


Am weitesten gehen die Urteile der Beschäftigten über ihre Beruflichen Zukunftsaussichten/Arbeitsplatzsicherheit auseinander: in der Gruppe Gute Arbeit steht sie an der Spitze der Wertung, in der Gruppe Schlechte Arbeit am Ende.


4. Das Ergebnis nach Berufsgruppen:


In allen Berufsgruppen verfügt zumindest eine kleine Gruppe der Beschäftigten über gute Arbeitsbedingungen.


5. Frauen und Männer– der Vergleich:

Vollzeitbeschäftigte Frauen haben schlechtere Arbeitsbedingungen als Männer – bei den Teilzeitbeschäftigten werten die Männer deutlich schlechter.


6. So urteilen die Beschäftigten in prekären Arbeitsverhältnissen:


Nicht nur Einkommen und Arbeitsplatzsicherheit werden als schlecht qualifiziert – prekär ist die gesamte Arbeitssituation.


7. Wie die Beschäftigten ihre Arbeit erleben:

Arbeitsstolz, Ausgebrannt – die Kluft: Gute Arbeit löst vermehrt Arbeitsbegeisterung aus – Schlechte Arbeit zunehmend Unzufriedenheit und Erholungsdefizite.